Der Nutzen von CBD

CBD ist eine Trendsubstanz, die sich mittlerweile in vielen Produkten wie Salben, Cremes, Kapseln, Liquids, Tee oder Blüten wiederfindet. Viele schwören auf CBD als ein wahres Allheilmittel, andere zeigen sich sehr skeptisch. Was ist aber nun wirklich dran, wenn sich ein Konsument beispielsweise ausgezeichnete CBD-Blüten auf Justbob oder von einem anderen Anbieter besorgt? Mit welchen Wirkungen kann der Verbraucher rechnen? Und sind die Angaben der Hersteller verlässlich?

Die wirksamen Substanzen des Hanfs

Wer lateinisch spricht, kennt die Hanfpflanze unter der Bezeichnung Cannabis sativa. Ihre Wirkstoffe werden Cannabinoide genannt, von denen zwei sehr wichtig sind. THC und CBD unterscheiden sich in ihrer psychoaktiven Wirkung. Während THC (Abk. für Tetrahydrocannabinol) eine betäubende und berauschende Wirkung zeigt, fehlt dieser Effekt bei CBD (Abk. für Cannabidiol) vollständig. Da beide Substanzen jedoch in der Regel zusammen auftreten, leidet das CBD in seiner kommerziellen Verbreitung darunter, dass der THC-Gehalt immer ein limitierendes Element ist und viele gesetzliche Vorschriften zu beachten sind. Dem CBD werden zahlreiche positive Wirkeigenschaften nachgesagt, die sich in vielen Fällen sogar beweisen lassen.

Physiologische Wirkprozesse

CBD spielt eine Rolle in der Kosmetik, wo es in Form von Salben und Cremes auf den Markt gebracht wird. Seine antientzündliche und genauso seine immunregulierende Wirkung lassen vermuten, dass es gegen Hauterkrankungen wie Schuppenflechte, Neurodermitis und Akne oder auch schlicht und ergreifend unreine Haut eingesetzt werden kann.
Aus zahlreichen Tiermodellen, aber auch aus Ergebnissen klinischer Studien mit Menschen lässt sich mit etwas größerer Gewissheit ableiten, dass CBD mit einer Vielzahl von Rezeptoren im menschlichen Organismus wechselwirken kann. Daraus resultieren sehr viele Eigenschaften mit medizinischer Wirksamkeit. Zu den positiven Effekten gehört eine angstlösende Wirkung (anxiolytische Wirkung). Außerdem wirkt es antipsychotisch. Es unterbindet die Übelkeit (antiemetische Wirkung) und wirkt entkrampfend (antikonvulsiv). Dabei sind die Details der einzelnen Wirkprozesse nicht eindeutig aufgeklärt, aber zur Zulassung in Medikamenten, die sowohl in der EU als auch in den USA verbreitet sind, hat es zumindest gereicht.
Pharmakologisch wirksam ist CBD auch in der Schmerztherapie. Hier zeigt es vergleichbare Wirkungen wie sein “böser” Bruder, das THC.

Gemischte Meinungen

In sogenannten verarbeiteten Produkten wie CBD-Öl wird dem CBD eine Wirkung gegen Stress, Schlafprobleme und Angststörungen nachgesagt. Das Problem im Unterschied zu zugelassenen Medikamenten sind dabei die Konzentrationen. Die oben erwähnten Studien zur pharmakologischen Wirkung von CBD basieren nämlich auf Tests mit deutlich höheren Wirkstoffkonzentrationen. Daher dürfen die Hersteller und Anbieter auch nicht ausdrücklich mit einer solchen “heilenden” Wirkung werben. Das ist verboten. Um entsprechend eindeutige Aussagen zu vermeiden, werden in derWerbung üblicherweise Umfrageergebnisse zu den Anwendungsbereichen sowie Erfahrungsberichte von begeisterten Kunden bemüht, die den Anschein einer echten Wirksamkeit erwecken.

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